» 04.10.09 17:18 « Von Leonru
Hallo liebe Mitsucher der Brummtonursache!
Ich komme jetzt gleich mal mit Fakten!
Aufgrund von Messungen und Beobachtungen konnte von mir ein kausaler Zusammenhang zwischen RADAR-Signalen (960 – 1215 MHz)
und körperlichen Beschwerden wie Tinnitus, Brummton, Hitzewallungen, Kopfdruck und Dröhnen hergestellt werden.
Augrund eines Zufalls, habe ich mit einem Aaronia Spectran V4 zwei Signale messen können, die jeweils in einem Bereich von 10 MHz Breite vorkommen. Aufgrund technischer Einschränkungen des Spectrans konnte das Signal nur als Ganzes gemessen werden. Eine höhere Auflösung mit kleineren Bandbreiten im kHz-Bereich waren nicht erfolgreich, da das Gerät wahrscheinlich für derartige Signale nicht leistungsfähig genug ist. Mit höherer Auflösung erfasst man nur einzelne
Peakspitzen, die wenig Aussagfähig sind.
Interessant hierbei sind die enormen Feldstärken dieser Signale.
In geringer Intensität befinden sich die Werte zwischen –20 dBm und –30 dBm. (Ich spreche hier von 72229 Rohrdorf, innerhalb einer Dachgeschosswohnung.)
Die maximalen, bzw. die mit diesem Gerät erfassungstechnisch möglichen Messwerte betrugen bis zu + 28 dBm.
Die bei uns üblichen Mobilfunkfeldstärken liegen zwischen –55 und –35 dBm im Freien, je nach Netz. + 28 dBm bedeuten eine volle Ausnutzung des sowieso schon viel zu hohen deutschen Sicherheitsgrenzwertes und eine Gewebserwärmung von ca. 1 Grad. Mit Signalen dieser Feldstärke lassen sich auch diverse körperliche Veränderungen erklären.
Was hat das jetzt mit dem Brummton zu tun?
Ich habe mehrere Tagesaufzeichnungen der Signale gemacht und konnte, das erste Mal bei meiner langen Suche nach den Verursachern meiner Beschwerden, einen Zusammenhang zwischen der Signalstärke, der Art der Pulsung dieser Signale und meinen körperlichen Beschwerden feststellen.
Meine Familie, die als Versuchspersonen auch mitgemacht haben, haben auch auf die Signaleunterschiede reagiert. Es ist aber logischerweise so, dass jeder Mensch etwas anders reagiert, bzw. mit einem anderen Beschwerdebild.
Ich hab mal ein Bild einer Tagesaufzeichnung vom 27.09.2009 (Wahlsonntag) gemacht.
http://www.neinsiesindnichtbekloppt.de/ ... tation.jpg Im unteren Bereich befindet sich das Tagesdiagramm mit Uhrzeiten.
Ich habe den einzelnen Bereichen meine persönlichen Empfindungen dazugeschrieben und die entsprechenden Feldstärken.
Keine Angst, die persönlichen Empfindungen habe ich natürlich separat an diesem Tag festgehalten, damit mich die Anzeige des Messgerätes nicht beeinflusst.
Den Brummton konnte ich sehr deutlich hören, ganz rechts auf dem Diagramm. Während des Brummtons schwankte das Signal sehr stark von nichts bis zu sehr hohen Peakspitzen. Diese Schwankungen der Feldstärken bewirken wohl den Brummton in meinem Ohr.
Der Frequenzbereich von 960 MHz und 1215 MHz ist lt. Bundesnetzagentur für Flugzeugentfernungsmessung/Radar zivil oder militärisch reserviert. Wobei ich wohl mit der Luftraumüberwachung (frühere Threads von mir) gar nicht so falsch lag.
In der Phase, in der der Brummton zu hören war, konnte mit einem herkömmlichen Messgerät (Merkel LambdaFox) das typische Oberammergau-Knattern hörbar gemacht werden. Allerdings hat das Gerät mit Sicherheit ein Problem diese komplexen Radarsignale zu demodulieren, weshalb die enormen Feldstärken überhaupt nicht angezeigt werden.
Da die körperlichen Empfindungen, zumindest bei mir, zu hundert Prozent mit den Signalen übereinstimmen, gehe ich davon aus, dass auch die hohe Feldstärken richtig sind, denn sie entsprechen meinem Gefühl gekocht zu werden.
Da das Peilen, aufgrund der sich ständig ändernden Signale, nicht möglich ist, habe ich mich einfach an die möglichen Quellen begeben (Masten), um in der Summe einen Anstieg der Feldstärken feststellen zu können. Ich hab bis jetzt zwei ehemalige Fernsehumsetzer, der eine in 72224 Ebhausen und der andere in 72202 Nagold Galgenberg eindeutig als Verursacher der Strahlung ausmachen können. Vor diesen Masten waren die Signale nochmals um den Faktor 20 dBm höher als zu Hause. Also jenseits von Gut und Böse und auch jenseits aller geltenden Grenzwerte.
Da es sich aber um RADAR-Signale handelt, gibt es in Deutschland bestimmt wieder ein rechtliches Schlupfloch, dass solche Feldstärken dann wiederum erlaubt.