Verfasst: 21. Dez 2010, 18:12
Das Infragestellen der 16 2/3 Hz als herrührend vom Bahnstrom ist berechtigt.
Im Februar 2010 war das hiesige Umweltamt bei mir zwecks Vermessung mit einem Schallpegelmessgerät der Klasse 1. Alle gemessenen Pegel lagen unter der relevanten DIN-Norm, obwohl an diesem Tage der BT SEHR deutlich wahrnehmbar war.
Die eigentlich interessante Beobachtung war jedoch, dass sich das Maximum der Messkurve im 16 Hz-Terzband befindet, obwohl ich ca. fünf Kilometer vom Bahnhof und den nächsten Gleisen entfernt in einem sehr ruhigen Wohngebiet lebe.
Ein Zusammenhang mit dem Bahnstrom erscheint daher als eher unwahrscheinlich.
Mit weiteren relativen Maxima ergibt sich eine Terzbandreihe von 16 Hz, 25 Hz, 50 Hz (die Wohnung war jedoch komplett stromlos zum Zeitpunkt der Messung) 80 Hz, 100 Hz, 160 Hz und 200 Hz.
Der von mir im Wesentlichen wahrgenommene BT liegt bei ca. 67 Hz. Just diese findet sich aber NICHT in der Messkurve! Kann es sich somit um einen Phantom-Oberton handeln?
Der kleinste gemeinsame Nenner für Frequenzen in den angegebenen Terzbändern und dem von mir wahrgenommen BT ist somit 8 1/3 Hz.





... siehe 50° 19′ 28″ N, 8° 46′ 25″ E.![nachd [nachd]](./images/smilies/c041.gif)

