DIN 45680

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hum_ohr
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DIN 45680

Beitrag von hum_ohr »

Bild Verfasst:
28 Nov 2009 19:30

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Hat zufällig jemand die DIN 45680?
Habe eine Antwort erhalten und muss noch etwas recherchieren.
Darin heißt es u.a. der ermittelte Wert von La, eff. (bei mir >25dBA)
entspräche nicht dem Wert für die Grenzwertbeurteilung.

M.W. kommen hier wohl noch meteoroligische Zuschläge hinzu.
Daher ist m.E. der Grenzwert überschritten.
Die Behörde sieht dies noch anders.

Zuletzt bearbeitet von hum_ohr am 18 Dez 2009 14:38, insgesamt einmal bearbeitet
Grüsse
hum_ohr

:shock: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten! :D
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valanar
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Beitrag von valanar »

Bild Verfasst: 29 Nov 2009 0:22
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Hallo Hum_Ohr

Hab ich leider nicht.

Habe noch was dazu im Netz gefunden:

http://www.izu.bayern.de/faq/detail_faq ... 0401010053
Die Innenpegel im tieffrequenten Bereich hängen stark von Raumresonanzen und bei Luftschall auch von der Außenwand- und Fensterdämmung ab, auf die der Betreiber keinen Einfluss hat.

Da die Kriterien der DIN 45680 aber nur in Extremfällen, insbesondere bei tonhaltigen tieffrequenten Geräuschen, greifen, sind meist auch Minderungsmaßnahmen an der Quelle gerechtfertigt.

In den Fällen der Nr. 6.2 ist die Beurteilung anhand der dort genannten Immissionsrichtwerte für Innen bei tieffrequenten Geräuschen ohne deutlich hervortretende Einzeltöne in der Regel strenger als nach der DIN 45680.

Aufgrund von Raumresonanzen und der selektiven Schalldämmung der Fenster kann die Pegeldifferenz LCeq– LAeq innerhalb des betroffenen Raumes größer sein als außen vor dem Fenster. Es genügt also nicht, den außen ankommenden Luftschall in der Prognose oder bei Messungen auf das 20 dB-Kriterium der DIN 45680 hin zu überprüfen, um festzustellen, ob es Probleme mit tiefen Frequenzen im Raum geben wird. Um hier einigermaßen sicherzugehen, empfiehlt sich besser die Vorgabe, die im Beiblatt genannten, für innen geltenden Anhaltswerte im Bereich von 8 Hz bis 100 Hz möglichst schon außen nicht zu überschreiten.

Gruss valanar
valanar (Co-Admin.)
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