Verfasst: 09 Sep 2010 10:03 ____________________________________________________________________________________________Hallo BBG,
wenn es die Wasserrohre sind, die den Schal übertragen, dann müssten diese eine fühlbare Vibration hergeben. Leider ist das nicht der Fall. Auch die Heizung ist nur an der Wand montiert und man könnte die Vibrationen eindeutig fühlen. (Taube Menschen nehmen Rhythmen über tiefe Frequenzen auf.)
Mir erscheint es eher so, dass das Stromnetz brummt. Ebenso benötigt Infraschall eine große Fläsche, um ausgelöst zu werden. Ein Rohr hat nicht annähernd diese Fläche. Vielleicht eine Brücke, doch Schall ist in der Stadt zu vielen Barrieren ausgesetzt, um ungehindert über die Luft zu meiner Wohnung zu gelangen. Außerdem, wäre der Schall am Ort des Entstehens immer lauter, denn von da an geht der Ursprungsenergie immer etwas Energie verloren, d.h. sie wird in andere Energien umgesetzt.
Nun könnte sich der Schall natürlich verstärken auf der Wegstrecke von der Brücke bis zu mir nach Hause und ganz zufällig ist gerade meine Wohnung dieser Ort der Verstärkung. Ich spreche dann für den Zufall aller Betroffenen in Europa.
Schallmessungen im Erdbereich, weil oft behauptet wird, dass der Schall im Boden weitergeleitet wird, wären durchaus möglich. Bisher fanden aber stets nur Messungen im Luftraum statt. Man könnte also dieses Problem ganz einfach ausschließen durch Messungen in unmittelbarer Nähe zu den Häusern der Betroffenen.
Wie sollte aber der Bodenschall, ewig lange Wellen, den Erdboden so in Bewegung bringen, dass bspw. Tröpchen angeregt werden, die dann den Brummton in der Landschaft verursachen? (wie bspw. bei Stromleitungen)
Eine Senatsantwort von Hamburg aus dem Schreiben von Anne Krischok:
"Die Entfernung, über die sich eine Schallwelle nachweisbar ausbreitet, hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
• Schallleistung der Schallquelle,
• Eigenschaften des Ausbreitungsmedium (insbesondere akustische Impedanz),
• Frequenz der Schwingung,
• Sensitivität der Messeinrichtung (beziehungsweise des/der Wahrnehmenden),
• Immissionen von Umgebungsgeräuschen.
Beispiele:
• Donnergrollen bei Gewitter ist von Menschen über Entfernungen von mehreren Kilometern wahrnehmbar.
• Ein fliegendes Insekt dürfte in einer Entfernung von wenigen Metern nicht mehr wahrnehmbar sein.
• Wale können über Hunderte bis Tausende Kilometer akustisch kommunizieren.
• Die Infraschallanteil eines Überschallknalls eines Flugzeugs kann von einer Mess-station der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe im Bayerischen"
Zum Donner: Ich höre nicht einmal wenn es nur 30 km weit von meinem Wohnort entfernt donnert.
Zu den Walen: Wie haben Sie denn den Schall von Wal Bert markiert? Dass sich Wale Tausende von Kilometern unterhalten können halte ich für Quatsch. Schon die Schnabelwale stört ein Radar. Somit muß die Schalleistung der Wale wesentlich geringer sein, und kann nicht über tausende Kilometer weit getragen werden. Die Forscher haben bestimmt den Schall von Frieda empfangen.
Zum Überschallflugzeug: Wenn bspw. in Dresden ein Überschallflugzeug in Aktion ist, kann ich diesen Knall in Berlin auch nicht hören.
Wenn sich Energie nicht ständig durch sogenannten Verlust in andere Energieformen umwandeln würde, frage ich mich, warum wir unsere Autos noch nicht als Pepetuum mobile fahren lassen.
Zu den Schallmessungen: Es sind eindeutig in den Messungen der Landesanstalten (also die offiziellen Messungen) Werte nachgewiesen worden, die aber beruhend auf gesetzlicher Grundlage nicht als Verursacher erklärt werden. Warum hat man dann aber nur diese Werte messen können und nicht auch die vielen anderen Funk- oder Radiosender ?
Wenn der BT tatsächlich eine Differenz aus verschiedenen Frequenzen (mdst. 2 Frequenzen) ist, dann ist akustisch leicht erklärbar, warum die Messgeräte dies nicht aufzeigen können. Es wird nämlich behauptet, dass diese Töne direkt im Ohr entstehen und sich nicht im Luftraum befinden. Es ist dennoch kein Tinnitus, da der Ton aus Differenztönen resultiert.
(Es gibt bisher erst eine Studie, die aufzeigt, dass es Differenztöne auch im Luftraum gibt, welche ein Cello hervorbringen kann.)
Die Wissenschaftler wissen ganz genau, was abläuft. Erst gestern erhielt ich eine Email von einer Astrophysikerin mit den Worten:
"Tja Frau Dreuse,
wenn Ihnen die Fakten nicht gefallen, können Sie sie natürlich gerne ignorieren. Mit "Wissen" hat das aber rein gar nichts zu tun.
Außerdem benützen die ganz normalen Strom wie Sie und ich auch. Da ist nichts Magisches dran, was einen Brummton erzeugen könnte."
Schon allein das TJA spricht Bände. Unfassbar. Natürlich benutzen die Teilchenbeschleuniger den Strom. Gibt es noch anderen? Ich wüßte nicht. Wäre fantastisch.
(Dies waren Gedanken für weitere Anregungen.)
Herzliche Grüße
onett