Verfasst: 24 März 2010 21:34 ____________________________________________________________________________________________Hi hum_ohr,
guter Ansatz.
Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe, diese sog. Mikrowellenöfen wie HAARP nutzen denselben thermo-akustischen-Effekt, um damit u.a. Geo-Sonar zu machen, also mit ELF-Wellen (Schallwellen) in der Erdoberfläche nach Bodenschätzen und dergleichen zu suchen. Die Mikrowellen erzeugen durch starke Erwärmung der oberen Luftschichten ein Plasma; bei Modulation der Mikrowellen schwingt dann auf das Plasma und strahlt so die ELF-Wellen ab.
Wenn jetzt ein HF-freier Raum (z.B. EMV-Kabine) die Strahlen vom Körper fern hält, müßte der BT sofort weg sein, sobald man die Kabine betreten und die Tür geschlossen hat.
Ich verfoge diesen Ansatz weiter; war eben in der letzten EMV-Kabine nicht erfolgreich, wegen der starken Nebengeräusche aus der Umgebung der Kabine.
Hier lautet die Methode: Durch selktive Abschirmung verschieden uns bekannte Energieformen (die den BT übertragen oder erzeugen) logisch auszuschließen.
Es gibt leichtbau-Kabinen mit hoher Dämpfung (= Abschirmwirkung), im Extremfall ist das eine speziell metallisch beschichtete Zeltkabine. Meine Cheffin hat so ein Ding tatsächlich für unsere Firma beschafft (ist z.Z. noch nicht aufgebaut, folgt in Kürze). HF geht dort also nicht rein, tieffreq. Schall geht hingegen ungehindert durch.
Eine Höhle hat sowohl elek.mag. Dämpfung als auch Schall-Dämpfung durch die großen, elektr. leitfähigen in sehr trägen Erd-/Gesteinsmassen drumrum. Wenn der Eingang eng und verwinkelt ist und der Gang ein paar 10 - 100m unter die Erde geht, dürfte der Eingang keinen nennenswertes Verlust in der dämpfenden Hülle der Höhle bewirken.
Unter Wasser (10m und mehr, Teich/See ohne Motorsport, kein Schwimmbad mit Wasserpunpen) gibt es wieder andere Schirmeffekte, ebenso in engen Gebirgschluchten oder ein anderes Extrem wie Berggipfel oder Flughöhen (z.B. Heißluftballon). Auch Menschenleere Regionen (Wüsten, Steppen, Polarkappen usw. sind geeignete Versuchsplätze). Alles ist eine Frage des Aufwandes und der Motivation.
Der Vorteil bei EMV-Kabine oder Höhle/Bergwerk ist, das man den BT-Effekt quasi ein- und abschalten kann, von einer auf die andere Minute, vorrausgesetzt, die gewählten Orte haben den erwarteten Schirmeffekt.
Mit solchen (natürlichen) Abschirmmaßnahmen können wir ohne aufwendige Messtechnik erstmal einige elementare Dinge postulieren, ausschließen, bestätigen oder sonst was, aber wir haben dann schon einmal einen gesicherten Anhaltspunkt, den jeder andere mit gleichem geringen Aufwand nachvollziehen kann.
Nebenbei könnten Höhlen, wenn sich ihre Schirmwirkung bestätigt, dann von BT-Betroffenen des nachts überbevölkert werden, weil man hier dann ohne BT entspannt schlafen könnte, abgesehen von anderen problematischen Umständen an so einem Ort

=====================
Was das Messen von tieffreq. Schall angeht, hatte ich bisher auch keinen richtigen Erfolg (Freifeldmessungen ohne 50Hz-Brummen zeigten im Frequenzspektrum nichts außer gleichmäßigem Grundrauschen, abgesehen von kurzzeitg in der Ferne
vorbeifahreneden Autos, Zügen, Tram o.ä.)
Erfolg hatte ich bisher nur mit seismischen Sensoren (Körperschallmessung mit Piezo-Schwingungsaufnehmern).
Mein Väterchen (Leitung E-Werkstatt Max Plank Institut) bastelt gerade einen Messverstärker mit passenedem BT-Tiefpassfilter (ca. 150Hz), variabler Verstärkung (10/100fach), straker Störunterdrückung (u.a. 50Hz-Brumm, diefferentielle Messeingänge) und solidem Schirmkonzept zusammen, für Piezo-Aufnahmer und Elektretmikrofon. Man kann nach 10m Leitungsläge ein Kopfhörer oder eine Soundkarte dranhängen und Lauschen.
Der erste Prototyp ist schon im ersten Nachbesserungdurchlauf, hatte noch ein 50Hz-Brumm-Problem bei Messungen in der Whg.
Ich denke schon, das die Messtechink der Behörde für den BT gut geeignet war. Leider rücken sie die Aufnehmen nicht raus und Kopfhörer können tiefe Töne schlecht wiedergeben, besser ist 'ne FFT-Analyse. Vielleicht ist der BT tatsächlich kein Schall, ich frag mich dann nur, was bei Ares in Neuchatel (oder war es Bern?) gemessen wurde. Da war im Tieftonbereich << 100Hz heftig Pegel in der FFT zu sehen (nach der dBA-Bewertung dann allerdings nicht mehr :-S ).
Erstmal müssen wir genauer verstehen, über welchen Pfad / Mechanismus / Energieträger der BT in unsere Wahrnehmungszentrale (zuletzt das Hörzentrum im Gehirn) gelangt.
Wenn es wirklich übers Trommelfell geht, vielleicht kann man die wahrgenommen Tonhöhe verändern durch Helium im Ohr, oder Luftdruckerhöhung/-verringerung oder akustisch veränderete Kopplung über Wasser (wie du schon versucht hattest) oder ...
Medizinischer Ansatz (für uns schon wieder zu komplex):
Kann man gehörte Töne über ein EEG (Gehirnströme) sehen?
Woher kommt das so oft beschriebene Strahlungsgefühl und Druckgefühl in verschieden Körperregionen? Wie kann das mit dem Hörorgan, Gleichgewichtssinn oder sonstigem Nerversystem zusammenhängen?
... reicht erstmal wieder.
Bis dieTage
Gruß
jeal
