67HzHoerer
Jetzt sind wir schon 3 ... ich sollte evtl. einen neuen Soundtest starten, wenn die BT-Belastung extremer wird, denn im Augenblick ist es bei mir schon sehr auffällig, dass auch in den üblichen abendlichen Brummstunden fast gar nichts wahrgenommen werden kann. Der Schnee liegt im Moment bei uns überall rum, auch in Koblenz auf der Arbeit vernehme ich keinen BT, man könnte fast an "Schalldämmung" denken
Gibt es von anderen Mitgliedern ähnliche Beobachtungen?
yewie56
Nein!
Mit Schnee hat es NICHTS zu tun.
Wenn überall Schnee liegt, dann haben wir am Oberrhein/Bergstraße immer noch
keinen Schnee. Höchstens in den Bergen.
Momentan liegen bei uns nur 2-15 Schneeflocken. Auf 100 Quadratmeter.
Naja so ungefähr.
Kälte passt vielleicht besser.
Beobachten konnte ich allerdings mit meiner eigens angeschafften Wetterstation
mit Wind- und Regen-Messer eine gewisse Auffälligkeit mit dem Luftdruck in der Vergangenheit
HOHER Luftdruck (welchen wir im Moment haben) und wenig Brumm.
Könnte ein niedrigerer Luftdruck eine erhöhte Windlast unserer Gebäude
zur Folge haben?
Nun, da das Wetter nicht immer überall in Deutschland gleich ist
(beispielsweise könnte zur Zeit in München auch eine Fön-Wetterlage sein)
ist eine absolute Synchronizität über größere Räume nicht immer gegeben.
Wie dem auch sei,
für mich ist einwirkender Wind auf unsere Pappkarton-Schachtel Gebäude
ein ganz heißer Kandidat.
Zumal die meisten den BT nur in oder in der Nähe von Gebäuden, Autos hören.
Mein Gebäude ist zumindest besonders exponiert.
Es hat eine Stadtrandlage.
Noch mehr Gebäude, welche dem Wind besonders ausgesetzt sind und nicht
durch andere Gebäude geschützt werden?
67HzHoerer
Nach den Soundtests habe ich an bestimmten Tagen morgens (zw.8-11 Uhr) ein BT vernommen, zuletzt gestern morgen. Vergleiche ich die bundesweit gemessenen Luftdrücke (Quelle: http://www.wetteronline.de/aktuell.htm --> "Druck" und Zeitpunkt auswählen) mit meinen BT-Zeiten, gibt es zumindest eine Auffälligkeit, wenn man 1005 hPa als "Tiefdruck" (BT vorhanden) und 1020 hPa (BT fast oder gar nicht wahrgenommen) als "Hochdruck" definiert.
--> yewie, cooler Hinweis!
Es beginnt interessant zu werden!
Der letzte eventuell noch weiterführende Hinweis von 67HzHoerer bringt eine Tageszeit-Komponente
ins Spiel!
Mein Lebensrhythmus lässt es zu, erst sehr spät (eigentlich erst am frühen Morgen) ins Bett zu gehen.
Dies tue ich nicht, weil es mir Spass macht, sondern weil ich mir etwas immer noch nicht erklären kann:
Warum ist der Brummton nachts so besonders quälend?
Richtig, wir hören ihn auch tagsüber.
Die bisherige Erklärung war jene, dass er deshalb nachts besonders quält,
weil man eigentlich im Bett ist und schlafen will. Und deshalb ist man hypersensibilisiert.
Außerdem tritt er deshalb hervor, weil die kaschierenden Umweltgeräusche nachts
zurück gefahren sind und der Brumm deshalb hervortreten kann.
Ich behaupte, diese Erklärungen sind nicht richtig!
Meine Beobachtungen:
20:00 - 23:00 Uhr ist bei mir generell die ruhigste Brummphase.
Obwohl da die Umweltgeräusche schon mächtig zurückgefahren sind und der Brumm
eigentlich hervortreten müsste.
Gelegentlich ab 23:00 meistens aber erst ab 2:00 - 3:00 setzt dann plötzlich
der Brumm ein.
Obwohl die Umweltgeräusche schon lange vorher zurückgefahren sind.
Da ich noch ganz normal arbeite oder sonst etwas mache, kann ich zu diesem
Zeitpunkt noch nicht hypersensibilisiert sein!
Der Brumm dauert dann häufig bis in die Morgenstunden und macht dann
erst einmal Pause.
Dies würde bedeuten, dass sich TATSÄCHLICH das Auftreten des Brummtones
im Zeitraum von 23:00 - 9:00 HÄUFT und es
NICHTS mit Umweltlärm oder Hypersensibilität zu tun hat !
Nun brachte mich 67HzHoerer mit seinem Wetterlink auf die Idee.
Bisher dachte ich, dass die beobachtbare Luftdruckabhängigkeit mit dem
Aufkommen von Wind zu tun hat.
Der Wetterlink zeigts aber sehr schön:
Regelmäßig fällt der Luftdruck in den Nachtstunden bis in den Morgen.
Dies ist auch ganz erklärlich: Da es Nachts abkühlt, muss der Luftdruck zwansgläufig
abfallen! Ein paar hPa sind da schon sehr viel!
Er tut es ziemlich genau in diesem beobachteten Zeitraum erhöhter Brummton-
Aktivität.
Sollte es so sein, dass der abfallende Luftdruck das Korsett des grummelnden
Erdbebenliebenden Planeten lockerer schnürt?




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und man beobachtet doch auch immer, dass Schall (z.B. Verkehrslärm, etc...) bei verschiedenen Wetterlagen unterschiedlich weit trägt/zu hören ist.