Verfasst: 26 Aug 2009 9:56 ____________________________________________________________________________________________Hallo Dieter,
hier unten ist ein Auszug aus dem Ökotest PDF Dokument, ich fand es interessant. Das was hier steht ist sachlich und nachvolziehbar. Man darf es aber auch kritisch betrachten.
Zu der Seite xinos.net, die habe ich gestern erstmals gesehen, mir ging nur um diese Hinweise (Links) zu den Energiesparlampen in diesem Beitrag. Ich habe mir die Seite gerade angesehen, ja da scheint viel Unsinn drin zu stehen, aber manchmal kommt man auch weiter wenn man sich mit "Unsinn" beschäftigt, ausnahmsweise kann was dran sein.
Gruß Sagitarius
PDF
http://www.xinos.net/app/download/12976 ... lampen.pdfHTML
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi? ... &doc=91415
Test: Energiesparlampen
Erschien am: 26.09.2008
Interview
Gesundheitliche Risiken
Alexander Wunsch ist niedergelassener Arzt in Heidelberg, beschäftigt sich mit Licht, seiner therapeutischen Nutzung und mit Lichtbiologie.
ÖKO-TEST: Welche gesundheitlichen Risiken sehen Sie?
Wunsch: Eine Verteilung mit einem hohen Blauanteil, wie ihn die Energiesparlampen aufweisen, kann zu hormonellen Fehlreaktionen führen, die insbesondere mittel- und langfristig die Entstehung einer Reihe von Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen fördern. Der Körper passt sich an Bedingungen an, die real nicht bestehen. Durch helles, bläuliches Licht wird zudem die Hirnanhangdrüse aktiviert und erzeugt dann einen Lichtstress. Weitere toxische Wirkungen können am Auge beobachtet werden. Blaues Licht kann Hornhaut und Linse passieren und erreicht die Netzhaut in vollem Umfang. In Zellversuchen ist nachgewiesen, dass dieses Licht prinzipiell in der Lage ist, die Netzhaut zu schädigen. Außerdem gibt es Studien, die belegen, dass viel Licht in der Nacht die Melatoninbildung verhindern und bei Frauen den Brustkrebs fördern kann. Dafür ist wiederum der Blauanteil des Kunstlichts verantwortlich. Die Krankheiten werden jedoch nicht allein dadurch ausgelöst, es müssen weitere Risikofaktoren hinzukommen.
ÖKO-TEST: Was empfehlen Sie den Verbrauchern?
Wunsch: Neben den Allgebrauchsglühlampen gibt es heute effiziente Halogenlampen, sogar mit Wärmerückgewinnung. Niedervolt-Halogenlampen lassen sich zudem mit Gleichstrom betreiben, sodass die elektrischen Wechselfelder und somit die Stressparameter stark gesenkt werden. Außerdem sollten die Menschen das Licht möglichst nah zum Bedarf platzieren. Man muss nicht den ganzen Raum taghell beleuchten, wenn der Arbeitsplatz hell sein muss. Das Auge braucht - entgegen den Behauptungen der Lichtindustrie - helle und dunkle Zonen.
Der Elektrosmog
Für die Elektrosmogmessungen kamen verschiedene Feldsonden, Messantennen und Spektrumanalyzer zum Einsatz, deren Ergebnisse am Computer ausgewertet wurden. Es ist nicht nur die Intensität, sondern es ist die Feldqualität, die bei den Sparlampen so viel schlechter ausfällt, voller Störfrequenzen, Oberwellen, Schmutz. Gut zu sehen ist das an den Sinuskurven, wobei man bei Energiesparlampen gar nicht mehr von solchen sprechen kann, derart verzerrt sind sie. Der Elektrosmog setzt sich im Lichtflimmern fort, die aufgezeichneten Kurven sind ähnlich.
Und noch ein Elektrosmogproblem, das es nur bei Energiesparlampen gibt: gepulste 100-Hertz-Frequenzen als Folge der integrierten Elektronik. Die Lampen strahlen unter anderem moduliert mit der Pulsfrequenz, die man auch von DECT-Schnurlostelefonen kennt. Auch das gibt es bei Glühbirnen nicht.